Geschwindigkeit einer Märklinlok reduzieren
Als Analogfahrer mit mehreren Loks in einem Stromkreis kennt sicher jeder dieses Problem. Eine oder mehrere Loks sind immer zu schnell und bleiben
bei einem Signal nicht stehen, sondern fahren darüber hinweg. Und da ich fast ausschließlich automatisiert fahre und nicht ständig am Fahrtregler drehen will mußte eine Lösung her.
Letztlich ist diese ganz einfach. Bei zu schnell fahrenden Loks werden direkt in das Kabel, welches (bei Märklinloks !) vom Schleifer kommt zwei
antiparalell geschaltete Dioden eingelötet.
Ich habe das Kabel vom Schleifer am Lötpunkt abgelötet (da wo auch die Drosselspule sitzt) dann die beiden Dioden
z.B. Diode Conrad Art.Nr. 162248
wie abgebildet verzwirbelt und verlötet. Dabei müssen die Ringe der Dioden in die entgegengesetzte Richtung zeigen (das ist antiparalell). Als letztes wird ein zusätzliches kurzes Kabel am anderen Ende der Didoden und am Lötpunkt auf der Lok festgelötet. Fertig!
Das ganze wirkt wie ein kleiner Widerstand. Meines Wissens fließt etwa 1 Volt weniger Strom, was schon eine Menge ausmacht.
Zu dem Bild: Die beiden Dioden müssen auf jeden Fall noch mit Isolierband umwickelt werden. Andernfalls gibt es einen Kurzschluss!
Das Bild zeigt ein Fahrgestell einer V200, wo die Teile recht übersichtlich angeordnet sind. Bei kleineren Loks kann es etwas fummeliger werden!
Ich weise darauf hin, dass ich hier alle Angaben nach bestem Wissen mache. Ich übernehme aber keinerlei Gewähr für Nachahmer. Sie basteln
ausschließlich auf eigenes Risiko.
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